Lokalisten starten Pro-Fahrradhelm
Kampagne
Wer das Fahrrad nicht nur aus dem Fitness-Studio kennt, wo oft nur das Ergometer Zeuge des
Schweissvergießens ist, kennt die Vorzüge eines echten Drahtesels: Frische Luft, Bewegung und herrliche Ausflüge
durch schöne Landschaften. Staustehen im Feierabendverkehr dagegen, ist dem Fahrradfahrer ein Fremdwort. Doch so
kurz die Ausfahrt mit dem Zweirad auch sein mag: Der Helm gehört immer auf den Kopf!
In 80% der Haushalte im deutschsprachigen Raum steht heute mindestens ein Fahrrad herum. Statistiken und ein Blick
runter auf die Hauptstraße zeigt aber auch: Kaum jemand trägt einen Helm. Während alle anderen Verkehrsteilnehmer
verpflichtet werden, sich mit Gurten, Bremssystemen und deutlich sichtbaren Lichtern zu schützen, kennen die
meisten Länder nicht einmal eine minimale Verpflichtung für Radfahrer, ihren Kopf zu schützen. Immerhin handelt es
sich beim Hirn um den wichtigsten, aber auch exponiertesten Teil des Zweiradfahrers. Keine Helmpflicht im
Straßenverkehr für Radfahrer bedeutet aber ein hohes Risiko für Leib und Leben!
Unverständlich auch, dass es Radsportgruppen geben soll, die mit der Pflicht einen Helm zu tragen, sich in ihrer
Bewegungsfreiheit behindert sehen. Die Risiken für Kopfverletzungen, lange Rehabilitationsphasen und bleibende
Schäden sind bei einem Unfall mit ungeschütztem Kopf nämlich sehr groß und können durch das Tragen eines
Fahrradhelms mehr als deutlich verringert werden. Denn nur schon ein Aufprall mit einer Geschwindigkeit von 20
km/h, kann im ungünstigsten Fall einen Schädelbruch nach sich ziehen. Erzählungen, die von Verletzungen berichten,
die erst durch das Tragen des Helmes verursacht wurden, gehören wohl eher ins Land der Märchen und Fabeln. Die
Statistiken belegen es nämlich eindeutig: Seit Fahrradhelme öfter getragen werden, nehmen folgenschwere
Kopfverletzungen entsprechend ab.
Fahrradhelm
Der Aufruf gilt also allen Zweirad-Fans: Schützt eure Köpfe und setzt einen Fahrradhelm auf! Je mehr Menschen einen
Helm tragen, je mehr steigt auch die Akzeptanz bei anderen Lenkern. Lieber eine zerzauste Frisur, als ein Loch im
Kopf Modisch gibt es schließlich keine Einwände mehr: Die Modelle der jüngsten Generation kommen schnittig daher
und überbieten sich in Design und Form. Wichtig bei der Wahl des richtigen Helms ist dabei aber nicht wirklich die
Farbe. Der Fahrradhelm darf vor allem nicht zu klein sein. Im Idealfall ist er lang gezogen, so dass Stirnpartie
und Nacken zusätzlich geschützt sind. Aber auch zu große Größen erfüllen ihren Zweck nicht, wenn sie auf dem Kopf
herum rutschen, oder sogar abfallen können.
Deshalb gehört auch ein ordentlicher Verschluss an den Helm und eine Auge sollte man zuletzt wie bei den
Hangschlösser des Rades auch auf das Material werfen. Die meisten Modelle sind aus Plastik
und Styropor. Stabile Modelle sind hier eindeutig vorzuziehen. Karbongefertigte Designermodelle oder besonders
Aerodynamische Teile verteuern den Artikel höchstens und bieten nicht immer den idealen Schutz. Der Fachhändler
weiß hier immer Rat und weist auf die wichtigsten Merkmale eines tauglichen Helms hin. Wichtig zu wissen bei
allen Arten von Helmen ist: Nach einem harten Stoß können die Styroporteile im Inneren des Helms brechen. In
diesem Fall sollte der Helm auf jeden Fall ersetzt werden, sonst droht er bei einem neuerlichen Aufprall seine
Schutzwirkung zu verlieren.
|